Die Daten zeigen, dass die weltweiten Zulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybridfahrzeugen (im Folgenden zusammenfassend als EVs bezeichnet) im ersten Halbjahr im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 2% gestiegen sind. Im Juni erreichten die weltweiten EV-Zulassungen 2 Millionen Einheiten, was einem Anstieg von 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. In Europa stiegen die EV-Zulassungen im Jahresvergleich um 31% auf etwa 530.000 Einheiten, während die Zulassungen in Nordamerika aufgrund des Auslaufens der US-Steuergutschriften für EVs um 13% zurückgingen.
Das Unternehmen führt die anhaltende Expansion des globalen EV-Marktes auf die aktiven Bemühungen der EV-Hersteller zurück.
Einige deutsche Automobilhersteller stehen aufgrund von Faktoren wie Rückschlägen beim Übergang zur Elektrifizierung, den Auswirkungen von US-Zöllen und dem intensiven internationalen Wettbewerb vor betrieblichen Herausforderungen. Die weltweiten Verkäufe der Porsche Group gingen im ersten Halbjahr um 16% auf 122.300 Einheiten zurück und erreichten damit den niedrigsten Stand seit 2020. Der Betriebsgewinn der Volkswagen Group sank um etwa 54% auf rund €8.9 Milliarden, den niedrigsten Wert seit 2016.
Aktuellen Berichten deutscher Medien zufolge plant die Volkswagen Group, 100.000 Arbeitsplätze abzubauen, vier inländische Werke zu schließen und eine Umstrukturierung durchzuführen. Am 9. beriet der Aufsichtsrat des Konzerns über einen von der Geschäftsführung vorgeschlagenen umfassenden Umstrukturierungs- und Transformationsplan, fasste jedoch keine Entscheidung über einen groß angelegten Stellenabbau oder Werksschließungen.

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