Ein kürzlich auf der Website der Schweizer Zeitung *Neue Zürcher Zeitung* (NZZ) veröffentlichter Kommentar stellt fest, dass chinesische Hersteller ihre europäischen und amerikanischen Wettbewerber im Bereich der Elektrofahrzeuge (EV) überholt haben; die Bemühungen des Westens, die heimische Autoindustrie durch Zölle zu schützen, schaden letztlich den Verbraucherinteressen. Eine Zusammenfassung des Artikels folgt:
Europa und die Vereinigten Staaten sehen sich als Wiege der Automobilindustrie, doch China ist inzwischen zum weltweit größten Produzenten und Exporteur von Automobilen geworden.
Um ihre heimischen Autoindustrien zu schützen, haben die EU und die USA Zölle auf chinesische EVs erhoben. Der Trend, dass chinesische Autos in den europäischen Markt vordringen, ist jedoch nicht aufzuhalten. Für europäische Automobilriesen können Einfuhrzölle im besten Fall nur etwas Zeit verschaffen, um mit dem immer härteren Wettbewerb umzugehen.
Ein besserer Ansatz wäre, den Verbrauchern die freie Wahl zu lassen, anstatt sie mithilfe von Zöllen dazu zu zwingen, Autos von heimischen Herstellern zu kaufen. Wenn Fahrzeuge von BYD oder der MG-Marke von SAIC das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, sollte diese Realität akzeptiert werden.
Die künftige Nachfrage der Verbraucher nach Autos wird voraussichtlich nicht mehr die Spitzenwerte der Vergangenheit erreichen, und die Automobilindustrie benötigt dringend eine Konsolidierung. Westliche Versuche, heimische Industrien durch Zölle zu schützen, werden sich nur nach hinten losgehen und die Automobilhersteller dazu zwingen, sich später noch schmerzhafteren Anpassungen zu stellen.

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