Laut Berichten ausländischer Medien hatten Marktforschungsunternehmen bereits zuvor darauf hingewiesen, dass die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen (EVs) in Europa, angetrieben durch anhaltend hohe internationale Ölpreise, deutlich gestiegen ist. Die Region hat sich zu einem wichtigen Motor für das weltweite Wachstum der EV-Verkäufe entwickelt, wobei im Inland produzierte EVs—einschließlich solcher aus China—in großen Mengen nach Europa exportiert werden und erhebliche Verkaufszahlen erzielen.
Aktuelle Berichte aus ausländischen Medienquellen bestätigen nun diese früheren Einschätzungen; der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) hat Zulassungsdaten für den europäischen Markt im April veröffentlicht und damit die zuvor von Marktforschungsinstituten geäußerten Ansichten bestätigt.
Daten der ACEA zeigen, dass im April in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, im Vereinigten Königreich und in den Mitgliedsländern der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) insgesamt 1,152,315 Neufahrzeuge zugelassen wurden—ein Anstieg von 7% gegenüber dem Vorjahr.
Speziell bei Elektrofahrzeugen—einer Kategorie, die batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs), Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEVs) und Standard-Hybridmodelle umfasst—stiegen die Zulassungen im Jahresvergleich um 21%. Diese elektrifizierten Fahrzeuge machen inzwischen mehr als zwei Drittel aller Neuzulassungen aus, während der Marktanteil benzinbetriebener Fahrzeuge auf 15% und der von Dieselfahrzeugen auf 17% gesunken ist. Dieser Anstieg der EV-Zulassungen hat nicht nur den Rückgang der Zulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ausgeglichen, sondern auch als treibende Kraft hinter dem allgemeinen Anstieg der Fahrzeugzulassungen gedient.
Im Inland produzierte Fahrzeuge haben eine zentrale Rolle bei der Steigerung der europäischen Fahrzeugzulassungen gespielt; inländische Automobilhersteller konnten ihren Marktanteil in Europa im April erhöhen. Besonders hervorzuheben ist, dass BYD einen Anstieg der Zulassungen um 114.5% gegenüber dem Vorjahr verzeichnete und insgesamt 27,008 Einheiten erreichte, während Chery seine Zulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 322% steigern konnte.
Tesla—eine Marke, die zuvor in Europa hohe Verkaufszahlen erzielte, im vergangenen Jahr jedoch durchgehend einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr verzeichnete—setzte im April die Erholung seiner Zulassungszahlen fort. Die Zulassungen erreichten 10,654 Einheiten—ein Anstieg von 46.5% gegenüber dem Vorjahr—und markierten damit den dritten Monat in Folge der Erholung für den Automobilhersteller.

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